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Tutorial

4 Konfiguration des canAnalyser

Bevor Sie die einzelnen Funktionen des canAnalyser nutzen können, müssen Sie einige Einstellungen vornehmen (Konfiguration). Dies sind:

Auswahl des verwendeten CAN-Interfaces
Auswahl "Standard"- oder "Extended"-CAN-Protokoll (11- oder 29-Bit Identifier)
Einstellung von Baudrate und Bit-Timing-Parameter
Auswahl der verwendeten Funktionen (Module)

Damit Sie eine einmal eingestellte Konfiguration ohne weitere Eingriffe in derselben Weise wiederverwenden können, speichern Sie die eingestellten Werte unter einem geeigneten "Projekt"-Namen ab.

Die Konfiguration des canAnalyser erfolgt mit Hilfe des sog. Control Panel. Starten Sie hierzu den canAnalyser durch Auswahl seines Eintrags im Windows-Startmenu.

Zur Erstellung einer neuen Konfiguration wählen Sie Neue Konfiguration erstellen aus und klicken auf Weiter.


Im folgenden Dialog legen Sie die zu verwendende Hardware fest. IXXAT bietet Ihnen hierzu eine ganze Palette von Interfaces an, die sich hinsichtlich Bauart und Leistungsfähigkeit unterscheiden. Die wichtigsten Schnittstellen sind z.B. PCI-Slotkarten, PC Card (tinCAN), Parallelport-Adapter (CANdy und CANdy lite), USB-Interfaces oder Ethernet-Adapter (CAN@net). Mit dem CAN@net konnen Sie den canAnalyser dann von Ihrem Arbeitsplatz über ein Intranet betreiben. In unserem Beispiel legen wir eine leistungsfähige PCI-Slotkarte zugrunde.


Nach Klick auf Fertig stellen erscheint das Hauptfenster des Control Panels. Im linken Bereich des Fensters sind die verfügbaren Module der canAnalyser professional Version aufgelistet, im rechten Bereich ist der Konfigurationsbaum mit den verwendeten Controllern und Modulen dargestellt.

Um die Standardparamter eines Controllers zu ändern, wird der Controller-Eigenschaften-Dialog durch Doppelklick auf den entsprechenden Conroller oder durch den Menüpunkt Eigenschaften des Popup-Menüs geöffnet.

Auf der Registerkarte CAN-Einstellungen wir unter Protokoll ausgewählt, ob das Standard- oder das erweiterte CAN-Protokoll verwendet werden soll. Für dieses Tutorium wollen wir uns auf das Standard-Protokoll beschränken. Unter dem Punkt Fehlertelegramme kann ausgewählt werden, ob Sie auch Error-Frames erfassen wollen. Wenn bei Bestätigungs-Verhalten die Einstellung Tx passiv aktiviert ist, wird der aktive Zugriff des canAnalyser auf den Bus verhindert, d.h. es können keine Fehler und Acknowledges aufgeschaltet werden. Für dieses Tutorium lassen Sie bitte die Voreinstellungen wie abgebildet und passen nur die Baudrate den Gegebenheiten Ihres CAN-Netzwerkes an.


Nach dem Bestätigen Ihrer Eingaben durch Klicken auf den OK-Schalter können Sie die Auswahl der zu verwendenden Module vornehmen. Um eine bestimmte Analysefunktion zu verwenden, ziehen Sie das entsprechende Modul per Drag and Drop von der Modulübersicht direkt auf einen Controller. Es ist hier auch möglich, ein bestimmtes Modul mehrmals auszuwählen. Es könnte zum Beispiel hilfreich sein, den Nachrichtenverkehr in einem CAN-Netzwerk mit verschieden konfigurierten Receive-Modulen zu analysieren. Um diese zu unterscheiden, können Sie im Popup-Menü des Moduls den Menüpunkt Umbenennen auswählen und dem Modul einen Namen zugeordnen. Für dieses Tutorium wählen Sie bitte fürs Erste nur ein Receive- und ein Transmit-Modul aus.

Zum Starten der Kommunikation mit dem CAN-Netzwerks wählen Sie den Menüpunkt Befehle | Controller starten. Der canAnalyser startet nun mit drei Programmfenstern. Dies sind die beiden ausgewählten Module und das Control Panel.


Speichern Sie nun Ihre Konfiguration ab, indem Sie im Control Panel entweder

den Menüpunkt Datei | Speichern wählen oder
in der Schalterleiste den Button klicken.

Benennen Sie Ihre Konfiguration zum Beispiel mit "Tutorial" und klicken Sie auf Speichern.

Eine gespeicherte Konfiguration können Sie jederzeit im Control Panel wieder laden, indem Sie entweder

den Menüpunkt Datei | Öffnen... oder
in der Schalterleiste den Button klicken

und im dann erscheinenden Dialog die gewünschte Konfigurationsdatei auswählen.