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canAnalyser Version 2.5 - Das leistungsstarke Analysetool für die Entwicklung und den
Service von Geräten und -Systemen für CAN (Controller Area Network)

Mit dem canAnalyser Version 2.5 bietet IXXAT ein sehr leistungsfähiges und vielseitig einsetzbares Werkzeug für Entwicklung, Test und Wartung von CAN-basierenden Netzwerken an. Vor allem im Bereich der industriellen Automatisierung hat der canAnalyser 1.x bereits eine hohe Verbreitung gefunden und wird in zunehmendem Maße auch im Umfeld der Automobil- und Zulieferindustrie eingesetzt. Der unter Nutzung aktueller Windows-Technologien völlig neu entwickelte canAnalyser Version 2.5, mit nochmals verbesserter Flexibilität und Zuverlässigkeit, ist ein modernes Allround-Analysetool für alle CAN-Einsatzbereiche.
 

Flexibilität durch Modularität

Die Hauptkomponente des canAnalyser ist ein zentraler Kommunikationsserver (Control Panel), der als Schnittstelle zwischen dem CAN-Bus (CAN-Interface) und den Analyse-Modulen fungiert. Die eigentlichen Analysefunktionen werden durch separate Funktionsmodule bereitgestellt, die in beliebiger Vielfalt an den Kommunikationsserver angeschlossen werden können. Neben den, im Lieferumfang standardmäßig enthaltenen Modulen, können auch spezifische, vom Anwender erstellte Module verwendet werden. Durch die offene Programmierschnittstelle des canAnalyser können auf einfache Weise kundenspezifische Funktionalitäten in Form individueller Module integriert werden. Dieses einzigartige Konzept garantiert somit eine nahezu unbegrenzte Erweiterbarkeit.
 

Funktionen und Versionen

Stand.lite
Empfangsmodul
Sendemodul
Trace Module
Sequenzermodul
Grafikmodul
Statistikmodul
Signalmodul
CANopen-Moduloptionaloptional
DeviceNet-Moduloptionaloptional
J1939-Moduloptionaloptional
Mehrkreisbetrieb
Mehrere Modulinstanzen
Offene Program- mierschnittstelle
Scripting Host
Versionen und Module
des canAnalyser

 
Der canAnalyser verfügt über eine Vielzahl von Funktionen und deckt verschiedenste Einsatzbereiche ab. Er erlaubt die Online-Beobachtung des Busverkehrs (Empfangs-Modul), das Senden von einmaligen oder zyklischen Nachrichten (Sende-Modul) und ganzen Nachrichtenfolgen (Sequenzer-Modul), die Aufzeichnung von CAN-Nachrichten (Trace-Modul) mit vielseitig einstellbaren Triggerbedingungen sowie die Offline-Analyse der aufgezeichneten Daten mit beliebigen Modulen. Der Nachrichtenverkehr und die Busbelastung können mit dem canAnalyser statistisch ausgewertet und grafisch angezeigt werden (Statistik-Modul). Darüber hinaus bietet der canAnalyser die Möglichkeit zur Überwachung von Zykluszeiten und zur übersichtlichen Anzeige von geänderten Dateninhalten. Weitere leistungsstarke Features sind die Interpretation (Signal-Modul) und die grafische Darstellung von Nachrichteninhalten über eine Zeitachse (Grafik-Modul), das Starten mehrerer Instanzen eines Moduls sowie die Integration eigener Module und Programme mittels einer offenen Programmierschnittstelle (.NET API) oder dem Scripting-Host. Die Standard-Version des canAnalyser erlaubt zudem die parallele Analyse von zwei CAN-Systemen (Mehrkreisbetrieb). Hierbei wird mittels grafischen Markern die zeitsynchrone Analyse der Systeme ermöglicht.
 

Konfiguration und Bedienung

Zentrales Element zur Konfiguration ist das Control Panel. Mit diesem wird das gewünschte CAN-Interface für die Analyse ausgewählt und die Zuordnung der Analysemodule zu den verschiedenen CAN-Bussen vorgenommen. Jedem CAN-Controller kann eine CAN-Baudrate zugeordnet werden, wobei neben den Standard Baudraten auch individuelle Einträge möglich sind. Über das Control Panel werden die einzelnen Module gestartet und verwaltet. Dabei speichert das Control Panel neben den CAN-Controllerparametern auch die Fensteranordnung und alle weiteren Moduleinstellungen in einer zentralen Konfigurationsdatei. Des Weiteren werden Status- bzw. Warnmeldungen zentral und modulübergreifend erfasst und protokolliert.
 

Scripting-Host

Mit dem Scripting-Host wird dem canAnalyser-Anwender eine leistungsfähige Schnittstelle zur Verfügung gestellt, welche die Vorteile von grafischen Windowsprogrammen mit der Flexibilität von Scripten vereint. Der canAnalyser kann mittels Scripting-Host schnell und einfach an spezifische Mess- und Analyseaufgaben angepasst werden. So können z. B. Geräte und Protokolle nachgebildet werden oder existierende Geräte im simulierten Restbus getestet und in Betrieb genommen werden. Durch die Nutzung beliebiger Windows Oberflächenkomponenten können spezifische Testumgebungen einfach erstellt werden. Der Scripting-Host unterstützt die Standard-Script-Sprachen C#, Visual Basic-Script und Java. Die Einbindung von DLLs ermöglicht hierbei auch die Integration weiterer Module. Mit dem Scripting-Host können beliebig viele Scripts verwaltet werden, welche manuell oder automatisch gestartet werden.
 

Programmierbarkeit

Durch die offene .NET Programmierschnittstelle hat der Anwender die Möglichkeit den canAnalyser (Standard-Version) um eigene Module oder Benutzerschnittstellen zu erweitern. Mit gängigen Windows Entwicklungssystemen (z. B. Visual Studio .NET, Delphi) können neue, eigenständige Module entwickelt und dem canAnalyser hinzugefügt werden. So können z. B. Bedienoberflächen für eigene Systeme bzw. für bestimmte Geräte oder Werkzeuge mit systemspezifischen Analysefunktionen erstellt werden.
 

CANopen und DeviceNet

Die Analyse von höheren CAN Protokollschichten wird über ergänzende Module wie die CANopen- bzw. DeviceNet-Analyse-Module ermöglicht. Das CANopen-Modul interpretiert alle empfangenen CAN-Nachrichten entsprechend den CANopen Spezifikationen DS-301, DS-305, DS-401, DS-402, DS-405 und DS-406. Die Nachrichten werden als SDOs, PDOs (auch multiplexed), NMT-, Emergency-, Sync- und Timestamp-Objekte erkannt und dementsprechend interpretiert. Ferner wird das Error Control-, das LSS- und das Flying Master-Protokoll interpretiert. Die Anzeige erfolgt farblich kodiert entsprechend der Nachrichtenart im Klartext. Die Basis für die Interpretation der empfangenen Daten bildet das sogenannte Configuration-Set. Dieses ordnet jedem der möglichen 127 Netzwerkteilnehmer entweder eine EDS/DCF-Datei zu oder definiert sein Geräteprofil. Das Configuration-Set kann geladen, editiert und gespeichert werden. Die zur Interpretation verwendeten Profile werden über externe Textdateien eingebunden, wodurch das CANopen-Modul sehr einfach um neue Profile erweitert werden kann. Durch seine flexible Struktur ist das CANopen-Monitor-Modul somit in allen CANopen Systemen universell einsetzbar. Das DeviceNet-Modul interpretiert alle empfangenen CAN-Nachrichten nach ihrer DeviceNet-Bedeutung und stellt die übertragenen Parameter aufgelöst nach Message Group, MAC-ID und Message-ID im Klartext dar. Die eingehenden Informationen werden in Unconnected Message, Explicit Message, I/O Message, Duplicate MAC-ID Check Message, Device Heartbeat Message, Device Shutdown Message, Offline Connection Set sowie reservierte und ungültige CAN-Nachrichten eingeteilt und ihr Inhalt typabhängig dekodiert. Die Basis für die Interpretation der empfangenen Daten bildet ebenfalls das Configuration-Set. Es legt für jeden Knoten das Nachrichtenformat (8/8, 8/16, 16/8 oder 16/16) und die anzuzeigenden Basisinterpretationstexte fest und ist editierbar. Aufgrund seiner flexiblen Filterkonfiguration und durch die umfassende Interpretationsbasis ist das DeviceNet-Modul für alle DeviceNet-Systeme geeignet.
 

Unterstützung von Projektdatenbasen

Empfangs-Modul Datenbank
[XML]
Database Editor
Sende-Modul
Grafik-Modul
Signal-Modul
canAnalyser Datenbank
 
Grundlage für die Interpretation und symbolische Darstellung der, in der CAN-Nachricht übertragenen Daten ist eine Projektdatenbasis. In ihr wird einer CAN-Nachricht zunächst anhand ihres Identifiers ein Name zugeordnet. Innerhalb der Nachricht können bis zu 64 Einzeldaten (Signale, max. 64 Bit Nutzdaten je CAN Message) enthalten sein, wobei auch die Verwendung von Multiplexern unterstützt wird. Als Dateiformat wird das zukunftweisende XML verwendet, außerdem existieren Importfilter für CANdb und für CANopen DCF-Dateien. Jedes Signal kann als analoger, als digitaler oder als String-Wert interpretiert werden: Analoge Signale werden durch ihre Bitposition und Länge in der CAN Nachricht, durch ihren Datentyp und Kodierung (Intel/Motorola), Skalierung und Offset, Wertebereich sowie physikalische Einheit beschrieben. Bei digitalen Variablen werden den Werten symbolische Namen gegeben, die dann als Klartext ausgegeben werden. Jedem CAN-Bus kann eine eigene Datenbasis zugeordnet werden. Neben den Signal- und Grafik-Modulen, welche mit Hilfe der Projektdatenbasis empfangene Nachrichten im Klartext anzeigen, verwenden auch weitere Module, wie z. B. die Sende- und Empfangs-Module, die Datenbasis um den Nachrichten symbolische Namen zuzuordnen.